architecture
Stadt Viertel
Städtebau - Der Entwurf für das Quartier in Tübingen basiert auf einer Ringstraße und ergänzenden Nebenstraßen, um den Verkehr effizient zu lenken. Ein zentraler Park bildet das grüne Herzstück des Quartiers, umgeben von klar definierten Raumkanten und Grünschneisen. Das Quartier ist in vier Bereiche unterteilt: Büro-, Handwerker-, Verwaltungs- und Wohnviertel, die sich funktional und gestalterisch unterscheiden. Der Entwurf legt besonderen Wert auf Energieeffizienz und eine hohe Lebensqualität. Lärmschutzmaßnahmen und eine offene Bebauung nach außen hin sorgen für eine harmonische Verbindung zur Umgebung. Mobility Hubs und Sportanlagen ergänzen das Konzept.
Vogelperspektive
Ein zentrales Merkmal des Entwurfs ist die Lebensqualität im Viertel, die durch ein breites Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten erreicht wird. Das Konzept der 15-Minuten-Stadt spielt hierbei eine wesentliche Rolle: Das Viertel wird bewusst Auto arm gestaltet, sodass die Bewohner viele Ziele bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen können.
Städtebaukonzept
Das Konzept berücksichtigt die Einflüsse der umliegenden Umgebung, wie z.B. stark befahrene Straßen, Industriegebiete oder Schienenverkehr. Besonders wichtig ist dabei die Integration der Natur durch großzügige Grünflächen und den zentralen Park, sowie der respektvolle Umgang mit der bestehenden Bebauung.
Städtebaulicher Entwurf
Der Entwurf gliedert das Quartier in vier funktional und räumlich voneinander getrennte Bereiche, die jedoch sowohl eigenständig als auch in ihrem Zusammenspiel funktionieren. Jedes dieser Stadtviertel besitzt einen eigenen Platz mit einem markanten Gebäude, das die jeweilige Funktion des Viertels symbolisiert. Zusätzlich zur Unterteilung in vier Quartiere sieht der Entwurf eine Ringstraße vor, von der weitere Nebenstraßen in die einzelnen Viertel führen. Dieses Verkehrsnetz sorgt für eine effiziente Erschließung des gesamten Gebiets.
Städtebaulicher Zoom In
Der detaillierte Blick auf das Wohnviertel zeigt den zentralen Quartiersplatz mit einem angrenzenden Mobility Hub, die Anbindung über Haupt- und Nebenringstraßen sowie den Zugang zum zentralen Park. Auch bei der Gestaltung der Innenhöfe wurde auf eine reichhaltige Begrünung geachtet, um die Lebensqualität weiter zu erhöhen.
Schnitte
Die Schnittdarstellungen des Quartiers verdeutlichen die gestaffelte Höhenentwicklung der Gebäude. Entlang der stark befahrenen Straßen dienen etwas höhere Gebäude als Lärmschutz. In den Bereichen rund um den Park und die angrenzende Bebauung wurden die Gebäude hingegen mit drei bis vier Etagen niedriger gehalten, um eine offene, einladende Atmosphäre zu schaffen und den Bewohnern Freiraum zu bieten.
Straßenplanung
Der Entwurf umfasst vier verschiedene Straßenarten. Die Hauptringstraße, gesäumt von beidseitigen Baumreihen, bietet ausreichend Platz für größere Fahrzeuge wie Busse und LKWs. Die Nebenringstraßen sind primär für die Erschließung der Wohnbereiche gedacht und ebenfalls von Baumreihen gesäumt. Kleinere Erschließungsstraßen sind als Spielstraßen konzipiert. Zusätzlich werden Grünschneisen vorgesehen, die stark begrünt werden und visuelle Verbindungen zum zentralen Park schaffen.
Pläne & Visualisierungen
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